Hinweise zu Corona (Santa Ponsa)

HINWEIS:
Den derzeit noch vorgeschriebenen Covid-19 Test für Ihren Heimflug nach Deutschland, bekommen Sie im „DFZ Covid-19 Test Center“ in Santa Ponsa.
Für vollständig geimpfte – und genesene Personen gelten evtl. gesonderte Bestimmungen. Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise, welche das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung stellt.
Der Test kostet pro Person 30 Euro und das Ergebnis bekommen Sie innerhalb von 30 Minuten auf die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse gesendet.
Ihr Testcenter befindet sich im Deutschen Facharzt Zentrum in Santa Ponsa., in der Avenida Rei Jaume I Nummer 100. Buchen Sie Ihren Termin ausschließlich online HIER über die Webseite dfz.es. Das Testcenter in Santa Ponsa ist 7 Tage die Woche geöffnet.
Bitte beachten Sie auch die geforderte Einreiseanmeldung der deutschen Behörden, wenn Sie zurück nach Deutschland reisen. Hier finden Sie das Formular
(Stand Juli 2021)

Beachten Sie auch das jeweilige Update im untern Teil der Webseite santa-ponsa.net

Eine kleine Chronik mit Bezug auf Santa Ponsa vom 15.03.2020 bis zum 03.06.2021


Viele der generellen Informationen sind für ganz Spanien gültig und nicht ausschließlich für die Balearen.

Santa Ponsa – Information vom 15.03.2020

Im Moment steht ganz Spanien unter Quarantäne. Der Alarmzustand inkl. Ausgangssperre wurde ausgerufen und gilt erstmal für 2 Wochen ab Montag, den 16.03.2020 – 8 Uhr. Es könnte passieren, dass dieser verlängert wird. Wir wollen das aber nicht hoffen. So ist auch das öffentliche leben in Santa Ponsa fast völlig zum Erliegen gekommen.
Man darf nur noch wichtige Erledigungen das Haus verlassen. Dazu zählen z.B. der Einkauf, der Besuch bei Arzt oder der Apotheke. Auch die Fahrt zur Arbeit ist gestattet. Die Policía Local und die Guardia Civil kontrollieren die Einhaltung der staatlichen Anweisungen und ermahnen Passanten, die sich nicht an die Regeln halten. Es sollen auch schon Strafen ausgesprochen worden sein. Der Busfahrplan der TIB wurde auf ein Minimum reduziert und es gibt Verhaltensregeln für deren Benutzung. So darf jeder Doppelsitz nur von einer Person besetzt werden und die erste Reihe hinter dem Fahrer hat frei zu bleiben. Taxifahrzeuge dürfen nur noch mit einem Fahrgast besetzt werden. In den Supermärkten muss man sich anstellen, da sich immer nur eine bestimmte Anzahl an Kunden im Markt befinden darf. Der Sicherheitsabstand von mindestens 150 cm ist dabei einzuhalten. Alle Restaurants, Bars und Cafés sind geschlossen. Geschlossen sind auch alle Geschäfte, die nicht zum täglichen Grundbedarf beitragen. Hotels werden Stück für Stück geschlossen und Urlauber werden gebeten bzw. aufgefordert, die Insel unverzüglich zu verlassen, was sich angesichts ausfallender Flüge als schwer zu bewerkstelligen darstellt. Auf den Straßen von Santa Ponsa ist es im Moment wirklich sehr leer. Die meisten Menschen halten sich an die Ausgangssperre. Wir hoffen ja, dass der Spuk bald vorübergeht und wir die Sonne in Santa Ponsa wieder unter freiem Himmel genießen können.

Auf den Balearen gab es mit Stand 20.03.2020 – 203 bestätigte Coronafälle (COVID-19), so die Zahlen der balearischen Gesundheitsbehörden. Doch die Behörden befürchten, dass es deutlich mehr sein könnten. Das könnte an den überlasteten Notfall-Hotlines liegen, da einige Fälle nicht zur Registrierung kommen und außerdem verändern sich die Test-Vorgaben aus Madrid fast täglich.
Leider gab es auch schon Todesfälle auf den Balearen.

Wer in Spanien den Verdacht auf Coronavirus (COVID-19) hat, der sollte die Rufnummer 061 wählen, obgleich diese fast immer überlastet ist.

Santa Ponsa – Update vom 26.03.2020

Es wurde ja im Laufe der Woche bereits angekündigt und nun ist es offiziell. Der Alarmzustand (bedeutet u.a. auch Ausgangssperre) in Spanien ist bis zum 11. April verlängert. Eine weitere Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.
Das hat das spanische Parlament in der vergangenen Nacht endgültig beschlossen. Die Abgeordneten haben sich nach einer ca. zehnstündigen Plenarsitzung fast einstimmig dafür entschieden.
Ministerpräsident Premier Sánchez hat zudem in seiner Rede für Loyalität und Einigkeit geworben.
Also müssen auch wir hier in Santa Ponsa durchhalten… bis sich die Situation beruhigt und der ganze Spuk vorbei ist.
Aufgrund der politischen Zusammensetzung hätten wir nie gedacht, dass sich das Parlament so einig ist und dem Vorschlag der Sozialisten in diesem Ausmaß folgt.
Nun ist es so wie es ist und wir müssen uns weiter zu Hause aufhalten. Santa Ponsa, würde zu dieser Jahreszeit schon florieren und zu Ostern wäre die Insel sehr gut besucht. Jetzt ist der Ort immer noch wie ausgestorben und die Policía Local so wie die Guardia Civil kontrollieren streng. Allerdings werden die Kontrollen in Santa Ponsa immer noch mit einem freundlich aber bestimmenden Ton durchgeführt. Um 20 Uhr stehen auch hier in Santa Ponsa die Menschen auf den Balkonen und applaudieren für die Menschen, die das sehr eingeschränktes Leben noch aufrechterhalten. Unsere Supermärkte sind mit Ware gut bestückt und es gibt eigentlich keine Engpässe mit lebenswichtigen Artikeln. Dass der eine oder andere Artikel bei „Eroski“ (Av Rei Jaume I) oder „Casa Pepe“ (Ramon de Moncada) mal vergriffen ist, kann vorkommen aber spätestes am nächsten Tag ist wieder alle verfügbar.

Santa Ponsa – Update vom 29.03.2020

Am 29.03.2020 gab es auf den gesamten Balearen 33 Tote und 958 positive Corona Fälle. Diese Zahlen hat die Abteilung für Gesundheit des Inselrats veröffentlicht.
Die spanische Regierung hat außerdem weitere Schritte zur Corona – Bekämpfung bekannt gegeben. So werden ab Montag, 30.3.2020 in ganz Spanien, die Verschärfungen der Maßnahmen gelten. Es darf in den nächsten 2 Wochen nur noch außerhalb des Hauses arbeiten, wer einer „lebensnotwendigen“ Tätigkeit nachgeht. Das wird ein weiteres Stück der spanischen Wirtschaft lahmlegen.
Man stellt sich vonseiten der Regierung vor, dass alle Mitarbeiter weiterhin ihren Lohn erhalten und die ausgefallenen Arbeitsstunden, nach Aufhebung aller Sonderregelungen, bis zum Dezember 2020 nachgearbeitet werden müssen.
In Santa Ponsa wird es die Firmen im Gewerbegebiet von Son Bugadelles noch härter treffen. Einige Firmen hatten den Arbeitsbetrieb schon vorher eingestellt oder auf ein unteres Maß gefahren. Sogar der Stromverbrauch im Gewerbegebiet ist darauf hin merklich gesunken.

Santa Ponsa – Update vom 31.03.2020

Laut Expertenmeinungen, befinden sich die Balearen in einer Phase der leichten Stabilisierung, was die Zahl der täglichen Neuinfektionen angeht. Für das spanische Festland kann man das jedoch nich nicht sagen, dort ist die Lage fast unverändert dramatisch.
Was aber in Santa Ponsa zu merken ist, ist die saubere Luft. So atmen wir hier wenigstens die pure Gesundheit, wenn wir auf dem Balkon sitzen. Auch im Hafen von Palma wurden Luftwerte gemessen, die schon sehr lange nicht mehr so gut waren.

Santa Ponsa – Update vom 03.04.2020

ATP-Turnier in Santa Ponsa (Mallorca) …wegen Corona-Virus abgesagt !
Eigentlich sollte das ATP Herrenturnier in Santa Ponça auf Mallorca, vom 20. und 27. Juni ausgetragen werden. Dieses Turnier im Spitzentennis wurde nun abgesagt. Es sollte der Vorbereitung auf das Turnier in Wimbledon dienen. Weitere Informationen können Sie auf der Webseite. Mallorca Championships finden.

Santa Ponsa – Update vom 05.04.2020

Der Alarmzustand soll nun nochmals bis zum 26.April 2020 verlängert werden. Das Parlament wird dem Vorschlag von Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez wahrscheinlich ohne Gegenangebot zustimmen, obgleich die Opposition nicht mehr jeden Schritt mittragen möchte. Die konservative Partido Popular (PP) und die rechtsgerichtete nationalkonservative VOX – Partei haben dem sozialistischen Präsidenten die absolute Gefolgschaft in der Krise entzogen. Die spanische Wirtschaft liegt jetzt schon am Boden und die Erholung wird wieder Jahre andauern. Auf den Balearen, wo man eigentlich vom Tourismus lebt, sind davon recht hart getroffen worden. Die Präsidentin der Balearen Francina Armengol fordert bei der Zentralregierung Spaniens in Madrid, dass es Sonderregelungen für die Balearen muss, sollte der Alarmzustand aufgehoben werden. Ob die Regierung schon reagiert hat, ist uns nicht bekannt.
Aktuelle Zahlen für die Balearen; 1293 bestätigte erkrankte Personen, 75 Todesfälle, aber es gibt auch 461 Menschen, die wieder genesen sind.

Die Lage in Santa Ponsa ist immer noch ruhig und die Menschen haben sich an die Gegebenheiten angepasst. Vor dem Supermarkt „Eroski“ gibt es jetzt Sicherheitspersonal, welches den Einlass regelt und die Schutzmaßnahmen durchsetzt. 5 Personen kommen aus dem Markt, dann dürfen 5 neue den Supermarkt betreten. Am Eingang muss man die Hände desinfizieren und Handschuhe werden ebenfalls gereicht. Die Guardia Civil kontrollierte am heutigen Tag besonders den großen Stand, der Bucht von Santa Ponsa und den Wega am Wasser entlang, unterhalb der Ramon de Moncada und bittet (verpflichtet) die Menschen, den Weg auf der Straße zu nutzen.

Santa Ponsa – Update vom 12.04.2020

Der Alarmzustand wurde vor Ostern bis zum 26.04.2020 verlängert.
Bei der letzten Abstimmung im Parlament gab es Gegenstimmen von der VOX Partei und der CUP Partei. Die Oppositionsparteien PP und Ciudadanos aber auch mehrere kleinere Fraktionen hatten bereits ihre Zustimmung im Vorfeld signalisiert.
Die geltenden Restriktionen gehören zu den strengsten in der EU und sind schon fast über 30 Tage in Kraft. Die Pandemie bekomme man aber allmählich unter Kontrolle, sagte Pedro Sánchez, was auch die offiziellen Zahlen des „Ministerio de Sanidad, Consumo y Bienestar Social“ (Ministerium für Gesundheit, Verbraucherschutz und Soziales), bestätigen.
Ab dem 14.04.2020 dürfen aber wieder Betriebe arbeiten, auch wenn sie nicht „systemrelevant“ sind. Das betrifft natürlich auch viele Betriebe, die in Santa Ponsas Gewerbegebiet ansässig sind und die Baufirmen, sowie auch Handwerker.
In Santa Ponsa sieht es immer noch trostlos aus. Wie lange bleibt das öffentliche Leben noch eingeschränkt, wird es 2020 ein touristisches Leben geben? Immer wieder hören wir, die Menschen sollen sich jetzt nicht nach Urlaub sehnen oder Reisen planen, sondern an die Gesundheit denken. Das ist natürlich richtig. Nur muss man auch sehen, das auf der Insel Mallorca, die meisten Menschen direkt oder indirekt vom Tourismus leben. Ihnen wurde die essenzielle Lebensgrundlage entzogen. Wir kennen Geschäftsinhaber in Santa Ponsa, die in einigen Wochen auch nicht mehr die finanzielle Kraft haben werden, ihre Geschäfte zu öffnen.

Santa Ponsa – Update vom 14.04.2020

Einige Zahlen, die Baleraen betreffend vom 14.04.2020. Diese Zahlen wurden ausgegeben vom „Ministerio de Sanidad, Consumo y Bienestar Social“ (Ministerium für Gesundheit, Verbraucherschutz und Soziales).
– erkranke Personen; 1571
– verstorbene Personen: 118
– genesene Personen; 871

Santa Ponsa – Update vom 19.04.2020

Der Alarmzustand wir nochmals verlängert, bis zum 10.Mai.2020. Das applaudieren auf den Balkonen ist fast völlig verstummt, denn jetzt hat ein großer Teil der Bevölkerung mit sich selber und dem eigenen wirtschaftlichen Überleben zu kämpfen.

Santa Ponsa – Update vom 27.04.2020

Einige Zahlen, die Baleraen betreffend vom 27.04.2020. Diese Zahlen wurden ausgegeben vom „Ministerio de Sanidad, Consumo y Bienestar Social“ (Ministerium für Gesundheit, Verbraucherschutz und Soziales).
– erkranke Personen; 1859
– verstorbene Personen: 179
– genesene Personen; 1136

Gestern am Sonntag konnten zum ersten Mal wieder die Kinder auf die Straße. Diese durften bisher nicht aus dem Haus, nicht einmal in Begleitung ihrer Eltern. Sie waren zum Teil in kleinen Wohnungen eingesperrt und das für 6 Wochen, denn anders als eingesperrt kann man das nicht benennen. Was das mit einer Kinderseele macht, hat die Politik nicht bedacht. Obgleich einige kluge Köpfe darauf hingewiesen hatten, blieb die sozialistische Regierung bei ihrem harten Kurs und fast alle im Parlament haben das „abgenickt“. Nun bricht auch auf den Balearen eine neue Zeit an. Eine Stunde am Tag, zwischen 9:00 und 21:00 Uhr, in Begleitung eines Elternteils und nur im Umkreis von 1 km um das Wohnhaus. Santa Ponsa war also gestern „überflutet“ mit Kindern. Wir alle haben uns sehr gefreut, dass die Kinder wenigstens mal an die Luft dürfen, auch wenn sie noch nicht mit anderen Kindern spielen dürfen. Der Strand in Santa Ponsa, war wieder einmal belebt.
Ab dem 2. Mai 2020 soll es auch für erwachsene Personen Erleichterungen geben. Dann soll man im Freien und alleine Sport treiben können und Paare, die in einem Haushalt leben, dürfen Spaziergänge machen. warten wir mal ab, ob Herr Sánchez diese Ankündigung auch umsetzt.

Auf die Insel kommen im Moment auch nur Personen, die hier ihren ersten Wohnsitz haben. Die Präsidentin der Balearen Francina Armengol hat auf Anfrage mehrerer Immobilienbesitzer die Aussage getroffen, dass es keine Ausnahmen geben wird. So dürfen also Ausländer, die auf der Insel Eigentum erworben haben, dieses nicht betreten. Aber auch Einheimische dürfen ihre Ferienhäuser nicht besuchen.

Santa Ponsa – Update vom Mai/Juni 2020
Es ändert sich täglich etwas und darum werden wir das hier auch nur noch in Stichpunkten verfolgen.
– Der Alarmzustand wird bis zum 21.06.2020 verlängert.
– Es wurde beschlossen, dass es zur Normalisierung 3 Phasen geben wird. Jede Phase dauert 14 Tage und wird somit am 21.06.2020 enden.
Einige Corona-Hochburgen, auf dem spanischen Festland, haben auch mit einer Phase 0 angefangen.
Die Präsidentin der Balearen Francina Armengol hat beantragt, dass die Phase 2 nur 7 Tage andauert, was aber von der Regierung in Madrid kategorisch abgelehnt wurde.
– Restaurants dürfen wieder öffnen und auf den Terrassen dürfen 30 % der eigentlichen Kapazität genutzt werden. Nach einer erfolgreichen Intervention sind es 50 %. Die Ausgangszeiten gelten aber trotzdem noch, jedoch kann man den ganzen Tag ein Restaurant besuchen aber spazieren nur zu den Ausgangszeiten. In der Phase zwei darf der Strand wieder genutzt werden, Restaurant dürfen mehr Tische aufstellen und. Weitere Geschäfte dürfen öffnen und mit mehr Fläche als den bisherigen 300 qm aufwarten. Phase 3 ist schon fast der normale Zustand. Die Schirme wurden am Strand aufgestellt, in einem Abstand von 4 Metern. Man darf sich wieder über die ganze Insel bewegen. Eine Maskenpflicht wurde eingeführt. Maske ist überall dort zu tragen, wo man die geforderten 2 Meter Abstand nicht halten kann. Das betrifft Innenräume aber auch Gehwege und Plätze. Am 15. Juni kommen die ersten Testurlauber aus Deutschland, denn die Regierungen (DE/ES) haben sich auf 10.900 Personen geeinigt, die einreisen dürfen, ohne in Quarantäne gehen zu müssen, was aber für die kompletten Balearen gilt und nicht ausschließlich für Mallorca. Es gab bei Ankunft auch massive Probleme, sodass einige Touristen nicht einreisen durften und sofort die Heimreise antreten mussten. TUIfly hatte da wohl massive Probleme, die sie auch nicht sofort beheben konnten. Personen, mit zweitem Wohnsitz auf den Balearen, dürfen nun auch einreisen, jedoch nur mit den autorisierten Flügen. Mutige Personen hatten sich schon vorher mit dem Pkw auf den Weg gemacht, was bei einigen auch mit der erfolgreichen Einreise endete. Es kam hierbei wahrscheinlich auch auf die Cleverness jedes einzelnen an, anderes kann man das nicht erklären, denn die spanischen Behörden, hielten an ihren restriktiven Kurs fest.
Am 20. Juni waren in Santa Ponsa noch alle Hotels geschlossen, nur wenige Geschäfte waren geöffnet. Einige Restaurants in Santa Ponsa, öffnen nur am Wochenende, da es sich in der Woche nicht lohnt.
Mit Beginn der Phasen 1 und 2 war die Policia Local bzw. die Guardia Civil nicht mehr so oft zu sehen. Die Kontrollen wurden quasi eingestellt. Auch der Trödelmarkt in Santa Ponsas Gewerbegebiet (Son Bugadelles) wurde wieder geöffnet. Mit dem Ende des Alarmzustandes wird es noch keine Normalität geben. Hotels in Santa Ponsa werden höchstwahrscheinlich erst Mitte Juli öffnen, was man auch daran erkennen kann, dass sich einige Hotels erst zu Mitte Juli Testurlauber eingeladen haben, um die Umsetzung der Sicherheits- und Hygenerichtlienen zu testen.

Santa Ponsa – Update vom 20./21.Juni 2020
Der Alarmzustand ist nun beendet. Das normale Leben kann wieder beginnen. Ab jetzt dürfen auch die Menschen aus der EU und den assoziierten Ländern wieder ins Land, das hatte die spanische Regierung überraschend in der letzten Woche entschieden, wobei es bis dahin noch hieß, dass vor dem 1.Juli keiner ins Land darf. Darauf hatten sich nun auch die Hotels eingestellt. Einige Hotels werden trotzdem erst Mitte Juni öffnen, einige aber schon am 1.Juli. Die Maskenpflicht bleibt weiterhin bestehen.

Santa Ponsa – Update vom 29.Juni 2020
In Santa Ponsa haben die meisten Geschäfte immer noch geschlossen. Ein Hotel (Appartmenthotel) hat bereits geöffnet. Am Vorabend zum Sant Joan Fest, wurden nicht nur in Santa Ponsa die Strände gesperrt und durch die Policia Local bewacht. Die Angst, große Menschenansammlungen an den Stränden zu haben, war einfach zu groß.
Das Sant Joan Fest „Noche de San Joan“ (Johannisnacht) wird in ganz Spanien ausgiebig gefeiert und ist auf Mallorca eines der beliebtesten Feste. Sechs Monate nach Weihnachten feiern die Spanier, die kürzeste Nacht des Jahres und die Ankunft des Sommers.
An den Stränden wird gegrillt, gefeiert und um Mitternacht geht man baden, was Glück bringen soll.

Santa Ponsa – Update vom 10.Juli 2020
Die Maskenppflicht wird ausgeweitet…
Sicher ist die ständige Maskenpflicht nicht schön und sie trägt nicht dazu bei, dass sich Mallorca und der Rest der Balearen wirtschaftlich stabilisieren werden. Auch die Pflicht zur Nutzung von SpTH wird nicht jeden Touristen begeistern und viele abschrecken. Es werden weniger Touristen kommen und der Imageschaden ist ja jetzt schon hoch. Man hat Angst, dass es einen weiteren Virenausbruch geben könnte. Wer aber nun denkt, es sind nur die Touristen, welche sich bisher nicht an die Regeln gehalten haben… der irrt. Es sind ebenso die einheimischen Spanier, die gleich nach dem Ende des Alarmzustandes, ihrer „Feierfreude“ freien Lauf gelassen haben und den Strand in Santa Ponsa bevölkerten. Zu diesem Zeitpunkt waren noch keine Touristen auf der Insel. Wenn die Maskenpflicht das einzige Thema ist, mit dem man sich in diesem Jahr beschäftigen muss, dann ist doch aber alles gut. Wir selber waren ca. 50 Tage von der totalen Ausgangssperre und den weiteren Folgen des Alarmzustandes betroffen, die von Armengol, Sánchez und Illa vehement verteidigt wurden, da man die Krise in den Griff bekommen musste. Einzig Frau Armengol wollte dann doch bereits Anfang Juni Lockerungen, wurde aber durch Illa und Sánchez zurückgepfiffen. Madrid wollte keinen Sonderweg für die Balearen. Armengol bekam massiven Druck von der Wirtschaft aber auch von z.B Immobilienbesitzern, die sogar einen offenen Brief an sie schrieben. Hat der Druck etwas bewirkt? Ja zum Teil, denn es wurden Touristen früher ins Land gelassen, was ja eigentlich erst ab dem 1. Juli geplant war. Es kann aber auch sein, dass der Druck von ganz anderer Seite kam (Touristikkonzern). Denn ein Abkommen sah vor, dass 6000 deutsche Touristen schon früher in das Land einreisen dürfen. Einige Tage später wurden daraus ca. 10.900. Was man richtig oder falsch gemacht hat, kann man immer erst hinterher beurteilen.

Santa Ponsa – Update vom 06.September 2020
Eigentlich dachten wir ja, dass Thema sei fast abgeschlossen und wir sind auf einem normalen Weg… falsch gedacht. Santa Ponsa ist ja jetzt schon leer und fast alle Hotels haben wieder geschlossen. Nun passierte folgendes;
Zur Durchsetzung der s.g. Corona-Maßnahmen setzt die Polizei auf Mallorca einen Hubschrauber, gegen die Bevölkerung ein. Die Maschine flog im Tiefflug über den Strand von Santa Ponsa, um die angeordnete nächtliche Schließung ab 21.00 Uhr durchzusetzen, wie die Zeitung „Diario de Mallorca“ und einige Augenzeugen berichteten.
Mit Lautsprecherdurchsagen „Räumen sie die Strände“, forderte die Polizei die Menschen auf. Einige Badegäste flohen angesichts der heftigen Lautstärke und der Winde, die durch den Rotor verursacht wurden, in Richtung der Strandpromenade. Eine Augenzeugen berichtete und faste es mit den Worten zusammen… „Ich hatte Angst, richtige Angst“.
Die Regionalregierung, unter Führung von Frau Armengol, hatte Ende August wegen wieder stark steigender Infektionszahlen Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Über weitere Maßnahmen soll am 07.09.2020 entschieden werden. Man kann, nein man wird, sich die Insel damit selber zerstören, und die Arbeitslosigkeit und das Elend in ungeahnte Höhen treiben, da so sicher kaum noch Touristen kommen werden. Bleibt die Frage, was kostet so ein Hubschraubereinsatz in der Stunde und ist das noch verhältnismäßig?

Santa Ponsa – Update vom 15.12.2020
Das Leben in Santa Ponsa läuft wieder einigermaßen normal. Gasronomische Einrichtungen haben auch wieder geöffnet.

Santa Ponsa – Update vom 12.01.2021
Mallorca ist wieder zum „Hotspot“ geworden, was zur Folge hat, dass wieder alle gastronomischen Einrichtungen geschlossen sind. Ach Geschäfte, die mehr wie 700m² messen, sollen geschlossen bleiben.
Wie in den Medien zu lesen war, ist jeder 4 Einwohner der Insel von akuter Armut bedroht. Die Suppenküchen können den Ansturm kaum noch bewältigen. Auch in Santa Ponsa kommt das gesellschaftliche Leben zum Erliegen. Die Inselregierung hat angedacht, das es in öffentlichen Verkehrsmitteln ein „Sprechverbot“ geben soll, da die lauten Unterhaltungen maßgeblich zum vermehrten Austritt sg. Aerosole führt. Das soll auch Inhalt einer Studie gewesen sein, auf deren Grundlage diese Verordnung gelten soll. Ob es dazu kommt, können wir noch nicht sagen.
In Palma mehren sich die Demonstrationen gegen die Politik. Mit Rücktrittsforderungen gegen die Inselregierung, im Besonderen gegen Francina Armengol, die im Moment auch wirklich nicht zu beneiden ist. Die Inselwirtschaft liegt am Boden, was viele Einwohner sprichwörtlich *auf die Palme* bringt.

Damit es keine Missverständnisse gibt, auch wir möchten Maßnahmen, die den Menschen Sicherheit bringen und die Ansteckungsgefahr verringern. Jedoch was die sozialistische Regierung macht, wird ganz Spanien und somit auch den Balearen und den Kanaren schaden bzw. hat schon massiven Schaden angerichtet.

Da sich täglich etwas ändert, werden wir diese Seite nicht mehr ständig aktualisieren.

Santa Ponsa – Update vom 07.05.2021
Am 9.Mai endet der Alarmzustand in Spanien. Die generelle Maskenpflicht, auch im Freien, bleibt bestehen. Das gilt auch für die nächtliche Ausgangssperre von 23.00 bzw. 24:00 Uhr bis 6:00 Uhr.

Santa Ponsa – Update vom 03.06.2021
Am 7.Juni wird auch die nächtliche Ausgangssperre enden und weitere Erleichterungen sollen in Kraft treten. Was aus der generellen Maskenpflicht wird, wissen wir noch nicht.
Momentan sind noch viele Hotels geschlossen und auch nur ein Bruchteil der Geschäfte hat bereits wieder geöffnet. Der große Strand in Santa Ponsa, wird jetzt erst mit Schirmen und Liegen bestückt.

Santa Ponsa – Update vom 04.06.2021
Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat die Ausgangssperre, sowie auch die verhängten Kontaktbeschränkungen für die gesamte Bevölkerung auf den Balearen, für unvereinbar mit der gültigen Gesetzeslage erklärt und ab sofort aufgehoben. Nach Ansicht der obersten Richter, schränkten die getroffenen Maßnahmen die Grundrechte aller Bürger zu stark ein, berichten spanische Zeitungen. Die allgemein gültige generelle Maskenpflicht bleibt von diesem Urteil jedoch unberührt und ist weiterhin gültig.

Santa Ponsa – Update vom 24.06.2021
Die Einreise auf die Insel ist jetzt ohne Testpflicht möglich. (Ausnahmeregelungen beachten)
Das gilt jedoch nicht für die Rückreise nach Deutschland. Das spanische Einreiseformular (Spain Travel Health) wird aber immer noch benötigt.
Die generelle Maskenpflicht wird ab 26.06.2021 in Spanien aufgehoben. (Ausnahmeregelungen beachten)
Auch der ADAC gibt konkrete Hinweise zur Einreise auf seiner Webseite. HIER
Sie können auch die Webseite vom auswärtigen Amt nutzen um sich genau zu informieren.

Santa Ponsa – Update vom 09.07.2021
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am heutigen Freitag die Liste der Corona-Risikogebiete aktualisiert. Ganz Spanien inkl. der Balearen und Kanaren gilt ab dem 11.07.2021 wieder als Risikogebiet.
Für einige der autonomen Gemeinschaften, gilt das ab sofort, bzw. hatte schon in den vergengenen Tagen Gültigkeit.
Bitte beachten Sie die etwaig veränderten Reisebedingungen. HIER

Santa Ponsa – Update vom 26.07.2021
Mallorca und ganz Spanien ist ab 27.07.2021 Hochinzidenzgebiet.
Bitte beachten Sie die aktuellen Regeln für Einreise, Geimpfte, Quarantäne, Rückkehrer usw. HIER LESEN oder nutzen Sie die Informationen das ADAC. HIER die Informationen ansehen.
Bitte beachten Sie auch die geforderte Einreiseanmeldung, wenn Sie zurück nach Deutschland reisen. Hier finden Sie das Formular.

Santa Ponsa – Update vom 28.08.2021
Spanien gilt ab 29. August 2021 nicht mehr als Hochrisiko-Gebiet, was somit auch für die Balearen gilt. Damit ist die Reisewarung (Auswärtiges Amt) aufgehoben und man benötigt für die Einreise nach Deutschland kein Formular mehr. Was sich noch ändert und was bestehen bleibt, können Sie auf den einschlägigen Webseiten erfahren. Wer nach Spanien einreisen möchte, sollte sich ebenfalls übr die gültigen Einreisebestimmungen informieren.
Reise- und Sicherheitshinweise für Spanien HIER LESEN oder nutzen Sie die Informationen das ADAC. HIER die Informationen ansehen.



Wer helfen möchte:
Initiative – Lebensmittel einkaufen und spenden. Auch Spenden von Spielzeug, gebrauchte Haushaltsgeräte oder Möbel sind gefragt.
Hilfe für bedürftige Familien in der gemeinde Calvià, zu der auch Santa Ponsa gehört.
Kontakt über www.sos-calvia.es …leider nur in spanisch und englisch.


…mit etwas Abstand durchhalten und vor allem gesund bleiben

Legende:

  • Pedro Sánchez; zum Zeitpunkt… Ministerpräsident Spaniens (PSOE)
  • Francina Armengol; zum Zeitpunkt… Präsidentin der Regierung der Balearen (PSIE- PSOE).
  • Salvador Illa; zum Zeitpunkt… spanischer Gesundheitsminister (PSC) (nicht mehr im Amt).
  • Guardia Civil; spanische Polizeieinheit, welche neben der zivilen Funktion auch militärische Aufgaben hat und daher auch militärisch organisiert ist.
  • Policía Local; bezeichnet man die kommunalen Polizeibehörden in Spanien.
  • SpTH (Spain Travel Health); zum Zeitpunkt… Wer nach Spanien in einem Flugzeug einreisen möchte, muss ein Einreise-Formular auszufüllen. Das funktioniert mit der App oder über die Webseite. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat auf seiner Webseite die Hinweise. (gilt immer noch)